Venen

(CC0 Public Domain)

Schon durch unsere Schaufenster sehen wir, wie sich eine Kundin der Apotheke nähert. Man merkt an ihrem schlurfenden Gang, dass ihr jeder Schritt weh tut. Beim näheren Hinschauen erkennt man, dass die Fesseln angeschwollen sind.

In der Offizin angekommen klagt die ältere Dame dann auch ihr Leid: „Meine Füße fühlen sich an wie Blei, abends kann ich kann nur noch Schlappen tragen, so dick sind die Beine dann angeschwollen. Manchmal kribbelt es in den Beinen, als ob Ameisen darüber laufen würden. – Haben Sie nicht irgendwas, damit ich wieder normale Schuhe tragen kann?“

Der Arzt hat auch gesagt, ich hätte Probleme mit den Venen….

 

Die ältere Dame leidet an einem Krankheitsbild, das sich chronisch venöse Insuffizienz (kurz CVI ) nennt. Der Blutfluss aus den Extremitäten zurück zum Herzen ist anhaltend gestört und setzt damit Entzündungsprozesse in Gang. Die Venenwände können dem Druck auf Dauer nicht standhalten und Flüssigkeit tritt ins Beingewebe aus. Es entstehen die für uns sichtbaren Schwellungen und Schmerzen.

Solche Venenleiden treten in unserer Gesellschaft gehäuft auf und werden deshalb als Volkskrankheit bezeichnet.

Wir haben in der Apotheke einige Möglichkeiten um ihr zu helfen.

Der Dame würden wir zuerst einmal zu einer Kompressionstherapie raten und ihr bei leichteren Beschwerden einen Belsana cotton Strumpf empfehlen ( für den Sommer gibt es da eine spezielle dünnere Sommer-Variante). Sind die Beschwerden stärker, raten wir Ihr zum Arztbesuch und zur „echten Kompressionstherapie“ mit einem individuell angemessenen Kompressionsstrumpf.

Weiterhin ist unsere Empfehlung unbedingt ein Venenpräparat dazu einzunehmen, welches wie ein „innerer Stützstrumpf“ wirkt. Es gibt einige gut untersuchte Pflanzen, die hier eingesetzt werden:

Unser Mittel der ersten Wahl:

Ein standardisierter Extrakt roter Weinlaubblätter =ANTISTAX® Venentabletten

Dieses Präparat kann vielschichtig helfen: es repariert die Venenwände, dadurch tritt weniger Flüssigkeit ins umliegende Gewebe aus. Die Beinschwellung und das unangenehme Spannungsgefühl nehmen ab. Es stärkt die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung. Und zu guter Letzt wirkt es gegen Entzündungen und freie Radikale.

Die Einnahme ist patientenfreundlich, da man nur 1x täglich 1-2 Tabletten nimmt. Das Präparat sollte über mehrere Wochen (2-3) eingenommen werden. Auch eine Dauertherapie ist möglich.

Auch ein sehr gut untersuchtes Präparat ist ein Extrakt aus Rosskastaniensamen = VENOSTASIN®

Dadurch, dass es Gefäßabdichtend wirkt, werden auch hier die Ödeme an den Fesseln kleiner und die aufgetretenen Symptome verbessert.

Unsere Hausmarke „spexarderapotheke INNOVATION“ hat auch ein Venenpräparat im Programm. Die ausgesuchten Inhaltsstoffe der VENENKAP Beine, sorgen für eine abschwellende, ausschwemmede Wirkung. Ein Gefäßschutz wird hier auch über die Zugabe von VitaminC erreicht.

Bei diesem Präparat werden 1-2 Tabletten pro Tag mit viel Wasser eingenommen.

Bei manchen Patienten ist die Kompressionstherapie nicht angezeigt, da eine schwere Grunderkrankung wie: schwere Hypertonie, Herzinsuffizienz, Diabetes mit Polyneuropathie diese unmöglich macht. Hier ist die phytotherapeutische Empfehlung natürlich noch wichtiger.

Die ältere Dame entscheidet sich für ein paar Stützstrümpfe und eine große Packung ANTISTAX®.

Nachdem wir ihr noch ein paar Alltagstipps mit auf den Weg gegeben haben : Venenübungen machen, viel Bewegung z.B. Fahrradfahren, konsequentes Tragen der Stützstrümpfe, richtiges Schuhwerk ( niedriger Absatz, flexible Sohle) verlässt sie die Apotheke schon viel dynamischer.