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Schlafstörungen

Häufig kommen Patienten in die Apotheke, die darüber klagen, dass sie abends schlecht in den Schlaf finden, nachts häufig wachliegen und dann natürlich morgens „wie gerädert“ aufwachen. Diese Patienten möchten dann eine schnelle wirksame Hilfe von uns, weil sie den Einsatz von rezeptpflichtigen Schlafmitteln scheuen und Angst vor deren Suchtpotential haben.

Bei leichten bis mittelschweren Beschwerden dieser Art können wir gut erforschte pflanzliche Präparate aus unserem „…lieber natürlich“ Repertoire empfehlen., die bei richtigem Einsatz sehr erfolgsversprechend sind.

Es kommen verschiedene Pflanzen zum Einsatz:

Sind die Ursachen für die Schlafstörungen in erster Linie Angstzustände und eine innere Unruhe, macht der Patient sich ständig Sorgen und kreisen seine Gedanken ständig um diese Sorgen, dann ist der Einsatz von Lavendelölkapseln (= LASEA®) angezeigt.

Das Lavendelöl von LASEA® ermöglicht es, dass wichtige Botenstoffe der Reizverarbeitung im Nervensystem wieder ins Gleichgewicht kommen. So werden die sich ständig um Sorgen kreisende Gedanken beendet, Anspannungen gelöst und die Schlafqualität verbessert.

Die Einnahme von einer LASEA®- Kapsel täglich soll ca. 30 Minuten vor dem Essen erfolgen. Klagen die Patienten über ein anschließendes „Aufstoßen“, dann empfiehlt es sich, die Kapsel zum Essen einzunehmen. Die volle Wirkung des Lavendelöls ist nach ca 14 Tagen zu erwarten.

Wenn eine besonders schnelle Hilfe gefragt ist, dann empfehlen wir unseren Kunden zur Behandlung von nervösen Unruhezuständen, Angstgefühlen und damit einhergehenden Schlafstörungen gerne das Passionsblumenkraut. Ein Präparat, welches hoch dosiert ist und schnell und zuverlässig wirkt ist:

PASSIFLOR forte® 425 mg. Da dieses Präparat eine sehr schnelle Wirkung zeigt

(30 Minuten bis zum Wirkungseintritt), wird es auch gerne bei Flug- oder Prüfungsangst eingesetzt.

Die Klassiker bei Ein- und Durchschlafstörungen sind natürlich immer noch:

Baldrian, Hopfen und Melisse

Hier ist besonders die Baldrianwurzel als traditionelle Pflanze bei Schlafstörungen zu nennen. Diese Pflanze schafft eine psycho-vegetative Entkopplung, sodass die psychischen Probleme wie Angst, innere Unruhe etc. keine vegetativen Symptome wie Herzrasen und Schweißausbrüche etc. mehr auslösen. Dadurch wird ein Ein-und Durchschlafen wieder möglich.

Mit der Einnahme des Baldrianpräparates z.B. BALDRIPARAN® sollte aber schon über den Tag verteilt begonnen werden, um seine volle Wirkung in der Nacht zu entfalten. (z.B. 1 Dragee um 16:00 Uhr, 1 Dragee um 19:00 Uhr und 1 Dragee direkt vor dem Schlafen)

Seine volle Wirksamkeit setzt auch erst nach ca. einer Woche ein. Deshalb ist die Kombination des Baldrians mit einem Passionsblumenkrautpräparat sehr sinnvoll.

Alle oben genannten pflanzlichen Präparate machen den Patienten tagsüber nicht schläfrig und sie beeinflussen den physiologischen gesunden Schlaf nicht.

Weiterhin kommt es auch nicht zu sogenannten „hang-over“ Phänomenen. D.h. der Patient wacht am nächsten erfrischt und erholt auf.

Zum Abschluss des Beratungsgespräches erhält der Patient noch ein paar Tipps zur Schlafhygiene, die ihm helfen können wiederkehrende Schlafstörungen zu vermeiden:

  1. Gehen Sie nur ins Bett, wenn Sie müde sind.
  2. Benutzen Sie nur das Bett zum Schlafen, nicht das Sofa etc.
  3. Trinken Sie ab dem Nachmittag keine anregenden Getränke mehr (Kaffee, Cola, schwarzer Tee)
  4. Vermeiden Sie üppige Abendmahlzeiten
  5. Vermieden Sie Alkohol und Nikotin